Nanjing

Lebendige Geschichte und irgendwie mögen die keine Japaner …

Shanghai #14Die ersten beiden Tage haben mich Steven, Leo und Sissi nach Nanjing „entführt“. Das ist ca. 300 km westlich von Shanghai gelegen und eine alte Hauptstadt mit ganz viel chinesischer Tradition in Form von „Hier ein Tempel von Yu Wan Tan, dort ein Grab von Kaiser Haste-Nicht-Gesehen aus der Ming-Dynastie, gefolgt von einem Mahnmahl der Bauern, die bei der Kulturrevolution ihr karges Leben gelassen haben“. Aber… nichtsdestotrotz hoch interessant und so wie man sich China vorstellt und auch teilweise mal sehen kann. Hat mir gut gefallen.

Allerdings sind so einige Verhaltensweisen der Chinesen nicht so mein Ding.

  • Sie sind oberflächlich.
  • Nur ihr Geschichte ist interessant.
  • Sie hassen Japaner (und leben das auch aus). Und das bei so um die 30jährigen jungen Chinesen, die das echt raushängen lassen. Das nervt. Ist ja gut, wenn man sagt, dass man Japaner nicht mag. Aber jedesmal irgendwelche abfälligen Bemerkungen, wenn ich mal wieder an einem Schild stehen geblieben bin, um mir die englische Erklärung der Einrichtung durchzulesen, auf der auch eine japanische Übersetzung stand. Sehr unreif und einfach nur nervend mit der Zeit.
  • Weithein sind die Chinesen Hektiker. Grade beim Essen. Wie die schlingen und teilweise, entschuldigt den Ausdruck, ******, ist nicht fein. Das Beste ist… man ist noch nicht ganz fertig mit essen, da springen die schon auf, obwohl du noch kaust. Grässlich und nervend. (Aber vielleicht hab ich auch einfach nur zu langsam gegessen? ;) )

Shanghai #10

Was noch… Ah ja… Sie sind echt ätzend, was den Umgang untereinander betrifft. Du glaubst nicht, wie devot die in ihren unterschiedlichen „Rängen“ sind. Z.B. werden die Bedienungen behandelt wie der letzte Dreck. Ich mein…ich versteh nichts von der Sprache, aber an der Art und Weise wie die teilweise mit denen gesprochen haben, dass war schon heftig. Ich hab dann auch gefragt, ob das nicht ein bisschen Rüde ist, wie der Umgangston ist. „Nö…das ist normal, und das sind die gewohnt“. Na super… Willkommen Supermacht China. Im Umgang miteinander müsst ihr noch was lernen.

Untereinander siehst du auch genau, wer das Sagen und wer zu gehorchen hat. Auch nicht schlecht. Obwohl…und das ist wiederum interessant, mir gegenüber sind die absolut freundlichst und zuvorkommend, und man merkt eine Art „devote“ Haltung mir als Westler gegenüber. Und erst die Sprüche … “wir sind ja reich”, “haben alles” … blablabla.

Gut… das interkulturelle Seminar hat in etwa darauf hingedeutet, es ist doch aber heftig das mal „live“ mitzubekommen, zumal sie, wenn sie in GT waren, nie so einen Eindruck gemacht haben. Kann aber auch einer einer reichlich subjektiven Sichtweise von mir entspringen. Vielleicht sehen andere das ganz anders. Ist erst mal so mein Empfinden und mein Eindruck.

Was noch interessant ist an China… verglichen mit Deutschland… wenn man weiß wie, ist es hier supergünstig. Als Beispiel… wir waren mit vier Leuten chinesich essen. Keine Ahnung was ich gegessen habe, war auch egal…es hatte keinen Kopf mehr, war gebraten und hat geschmeckt…. und wir haben wirklich reichlich zu essen gehabt. Das ganze hat für vier Leute mit Trinken und Nachtisch schlappe 125 RMB gekostet. Das sind knapp 12 € (für vier Personen). Das mal was günstig. Wenn Du es hier geschickt anstellst, und nicht in westliche Restaurants gehst, bezahlst du für ein reichhaltiges Essen mit Trinken so um die 2€ und bist pappsatt. Aber…selbst westliche Restaurants sind im Vergleich zu Deutschland günstig. Ich hab was bei Taco-Bell gegessen und hab mal grade umgerechnet 5€ bezahlt. Für mich war’s günstig, die Chinesen haben sich beömmelt, weil es doch viel viel günstiger geht. Ja-Haaa… ist ja gut… ihr seid (hier) die Besten. :)

Und… es wird gebaut, da wird dir schlecht. Alleine in Shanghai gibt es (laut Tageszeitung … in Englisch ;)) 300 Großbaustellen. Das expandiert hier ohne Ende.

Shanghai #22

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