Lokki-Lokki-Watch-Bag-Boys

Nun gut… auf dem Weg zurück vom Teehaus, dem Gewühl auf dem (Fake?)-Market hab ich mich also am Pearl Tower orientiert. Solange der rechts von mir ist, bin auch dem richtigen Weg. Nur… wollte ich eigentlich nicht so weit gehen, das ich über die Nanjing Lu zurück zum Hotel gelange, da ich genung von „Lokki-Lokki-Watch-Bag-Boys” hatte. Ha… schon lange her meine Pfadfinderzeit, denn ich traf natürlich zielsicher auf die Nanjing Lu. Na… muss man halt durch… und ich konnte ein/zwei Ideen umsetzen… :-)

Der Vossche Labertest – oder „Wie resistent ist ein „Lokki-Lokki-Watch-Bag-Boys“?

Dazu muss man allerdings einen treffen, der Dich mit „How are you?“ anspricht. Den fand ich… oder besser gesagt… er mich. War auch nicht verwunderlich, da gibt es einige von. Nun.. auf die Frage „How are you?“ antwortete ich in einem, mir eigenen Redeschwall auf Deutsch.

„Mir gehts gut. Komme grade aus der chinesichen Altstadt, und hab schon ein paar Kollegen von Dir gesagt, das ich heute keine Lust habe eine Uhr zu kaufen und es mich auch nicht groß interessiert welche Taschen Du anzubieten hast. Und jetzt bin ich grade auf dem Weg ins Hotel und freue mich auf einen leckeren Kaffee in der Hotellobby. Der ist zwar nichts oooo prall, schmeckt aber halbwegs gut nach Kaffee. Und dann werd ich duschen und mir was zu essen suchen. Und Dir? Wie gehts Dir? Heute schon viele Uhren vertickt? Hm? Sach? Ist das eigentlich schwierig Uhren zu verkaufen die wohl wahrscheinlich beim ersten aufziehen auseinander brechen? Obwohl, vielleicht werd ich mir auch so eine Uhr mal zu legen…. bal bla bla“. Ha… er versuchte zwar immer wieder dazwischen zu kommen, und hielt mir sein laminiertes Blättchen hin, aber du darfst einfach nicht aufhören zu reden. Nur… natürlich immer freundlich bleiben. :-) Soll er sich doch auf mich einstellen, schliesslich will er mich als Kunden gewinnen. Nun gut… schliesslich war es ihm dann wohl zu bunt, und er blieb einfach stehen. Schade… hätte gerne noch weiter mit ihm geschnackt. Spaßfaktor war nicht so hoch, mach ich aber nochmal. :-)

Der Vossche Erkundetest

Der hat mir bisher am meisten Spaß gemacht… :-)

Manchmal wird man von „Kunststudenten“ angesprochen. „We are art students, and we want to show you some paintings„. Nett. Und wie bitte soll ich einen nachgemalten Rubens mit in in den Flieger bekommen? Egal… ich glaub, soweit denken die nicht. Aber… das ja jetzt auch egal. Diese „Kunststudenten“ treten meist zu zweit auf… Ein „No, thank you“ hilft auch manchmal, aber das ja nicht die Aufgabe. :-) Ich hatte mal… „Nöö…lass mal “ mal geantwortet, und wurde sofort auf Deutsch angesprochen „Du Deutsch? Ich hab Gemälde„. Hmmm… das brachte mich auf eine Idee…

Am Sonntag konnte ich die dann in die Tat umstetzen… Nachdem ich mit dem Redeschwalllabertest einen der „Lokki-Lokki-Watch-Bag-Boys” losgeworden war, sprachen mich dann auch „Kunststudenten“ an. Bei den ersten klappte mein „Nöö…lass mal„-Versuch leider nicht, musste also einfach weitergehen. (Im übrigen auch ein probates Mittel :-) ). Aber dann… Ha… Auf mein „Nöö…lass mal“ kam das „Bist Du Deutscher?„. Ich bleib stehen und sag. „No, I am not German. I am Austrian„. Jetzt hatte ich „gehofft“, sie würden es auf deutsch weiterversuchen… aber… Erkunde 6, setzen :)  Es ging auf Englisch weiter. *hahahahahah* Hatte ich einen Spaß…. Mach ich auch nochmal  (dann vielleicht als Schweizer… mal sehen)

in Planung: Der Vossche Businesscard-Test

Was ich gerne nochmal machen möchte: Den nächten der „Lokki-Lokki-Watch-Bag-Boys” werde ich fragen, ob er mir nicht seine Visitenkarte geben kann, da ich beabsichtige eine größere Menge Uhren nach Deutschland einzuführen. Und ob er mir nicht auch bei den Formalitäten wie Zoll, Flughafen etc. behilflich sein kann. Und ob es bei einer Abnahmemenge von einigen tausend Uhren nicht noch einen Rabatt gibt. Was natürlich auch interesant ist, wie hoch die Transportgebühren für sowas wären. Ist noch nicht ganz ausgereift die Idee, aber ich bin ja nochwas hier. Mal sehen, wie die da mit umgehen :-)

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