Where the streets have no name …

I want to feel sunlight on my face
I see the dust cloud disappear
Without a trace

Die heutige Fahrt beginnt um 08:00 Uhr und führt mich zum Joshua Tree National Park mit einem Abstecher zum Sportartikel-Laden, wo erstmal eine Kühlbox besorgt wird und dann lecker bei Denny’s frühstücken. Das All-American-Califonia-Special mit Speck, Eiern und Kaffee bis zum Abwinken.

Im Visitors-Center gibt es dann eine super nette Einführung und viele Tipps für den Besuch im Park von Joe, einem coolen Ranger. Nach dem er mindestens 4 mal „ermahnt“ hat, genug Benzin und Wasser dabei zu haben, geht’s los. Nicht ohne vorher den State Park Anual Pass für 80$ zu kaufen. Sollte man unbedingt machen, einmalig zahlen und Du kommst in alle State Parks durch Vorzeigen rein.

Eine Wanderung durch das Hidden Valley wird zur sehr warmen Angelegenheit, wenn nicht ein fast unmögliches Unterfangen. Denn es herrschen höllische Temperaturen, über 40 Grad. Und das alles ohne Schatten. Trotzdem oder Deswegen (?) … die Landschaft ist super und ich kann einige (gute) Bilder machen.

Den Park muss man aber auch nicht zu Fuß gesehen haben. Eine Wüstenlandschaft übersät mit Joshua Bäumen und Magma Felsen vulkanischer Herkunft, die in verschiedensten Formen in diesem Park auch wunderbar aus dem Auto zu bewundern sind. Der Joshua Baum ist eine Yucca-Art; ein außergewöhnlich kahler Baum mit den kleinen, uns bekannten Yucca-Büscheln an den Zweigen.

Am höchsten Punkt des Parks (5200 Ft.) angekommen, eröffnet sich ein tolles Panorama über San Andreas Graben. Im Hintergrund die San Jacinto Mountains, die Peter Gabriel in seinem Lied „San Jacinto“ besingt. Leider weht der Wind aus Richtung LA und pustet die Waldbrand“reste“ über das Tal. Dadurch ist eine Fernsicht nicht so gegeben.

Nach ca. 3 Stunden geht es, begleitet von U2 und den Songs aus dem gleichnamigen Album, weiter. Über die legendäre Route 66 zum nächsten Ziel und Übernachtungsort Kingman. Unterwegs zeigt das Autothermometer eine Temperatur von 47 Grad (117°FF). Unter diesen Umständen ist das Innere des Wagens definitiv angenehmer als die freie Natur, unterwegs verzichte ich auf jegliche Stops, zumal man höllisch aufpassen muss, wo man anhält und aussteigt, denn die Gefahr im Treibsand für immer stecken zu bleiben, lauert sogar am Straßenrand.

Dennoch … es ist immer wieder entspannend auf amerikanischen Highways zu fahren. Entspannt und ohne Stress bekommt der Satz „der Weg ist das Ziel“ wieder eine Bedeutung.

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