Ein Besuch im „Zoo“

So, der Rest ist in den Koffern verstaut, Gewichtsprobleme dürfte ich (ich sowieso nicht) keine haben. Netterweise hatte ich eine Waage im Zimmer und kann mich und die Koffer wiegen.

Nach dem Auschecken, der Flieger geht erst in ein paar Stunden, will ich mich noch von den berühmten Gebieten dieser Stadt überzeugen und fahre nach Bel-Air. Vielleicht läuft mir ja ein Prinz über den Weg.

Bel-Air ist als Nobelwohngegend bekannt, in dem viele Berühmtheiten ihre Villen haben. Daher wird es oft auch als Teil des Goldenen Dreiecks (zusammen mit Beverly Hills und Holmby Hills) bezeichnet. Und hier wird man nicht enttäuscht. Man sieht zwar wenig, weil die meisten Anwesen vor Neugierigen wie mir abgeschirmt sind, sei es durch Bäume oder Zäune, aber dafür ist es hier sauber, überhaupt kein Verkehr und kein Lärm. Das ganze Gebiet ist hier durch Kameras überwacht, und durch Wachposten an den Toren „geschützt“. Immer wieder die netten Hinweise: „Armed Response“, gleicht so ein bisschen einem Zoo. Ja … „Celebrity-Zoo“ könnte man das wohl auch nennen. Wer wohl alles hinter diesen Zäunen alles wohnen könnte: Jennifer Aniston, Brad Pitt oder Kiefer Sutherland? Keine Ahnung, denn ich habe keine Star Map gekauft, die hier an jeder Ecke angeboten werden. Aber mit Sicherheit wohnen hier irgendwelche Superreichen, die sich für wichtig halten und sich hier verschanzt haben.

Der Farmer Market wird im Reiseführer empfohlen. Und da noch was Zeit ist, und der in der Nähe vom Flughafen liegt … nix wie hin. Der Markt („mit exotischen Lebensmitteln aus allen Ländern der Welt„) ist sogar als POI im Navi zu finden. Leider entpuppt sich der Farmer Market als ein kleiner türkischer Lebensmittelladen. Hier trifft man angeblich auch die High Society dieser Stadt. Von wegen! Hier trifft man höchstens seltsame Gestalten, die man lieber meiden sollte. Ein kleiner Reinfall. Macht aber nichts, denn ich bin  in unmittelbarer Nähe vom Flughafen, bzw. Autovermietung. Der Flug geht in 4 Stunden. Eben noch bei einem Starbucks Abschied vom Ford und der Stadt nehmen. Der Urlaub ist gelungen.

Die Autoabgabe geht problemlos über die Bühne, und laut „Alamo“ bin ich nur knapp 1000 Meilen gefahren, super. Wie rechnen die? Es waren mehr als 3000. Na ja, mir kann es egal sein.

An den Sicherheitskontrollen hätte ich noch die Möglichkeit, den Ganzkörperscanner in Anspruch zu nehmen, ist aber noch keine Pflicht. Hab kurz überlegt, aber die geben keine Röntgenbilder raus. Also verzichte ich diesmal doch darauf.

So sage ich … Good Bye, Westen. Atemberaubende Landschaften, tolle Menschen. Ich komme bestimmt mal wieder.

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