Almost there …

…  and back again  …. und Zeit für ein kleines, erstes Fazit.

Erstmal vielen Dank, das der Blog so eifrig gelesen wurde, und auch vielen Dank für die Kommentare hier oder die, die uns anders erreicht haben. Wir hoffen, ihr hattet genauso viel Spaß am lesen, wie wir am schreiben. Bei über 2000 Hits kann es nicht so langweilig gewesen sein…. oder es wurden nur die Rechtschreibgrammatikfehler gesucht.

Die Koffer sind weitestgehend gepackt, Paul versucht mehr oder weniger einzuschlafen und macht das wie „immer“: Geräusche und spielen. Ich glaub, der will mal Geräuschemacher werden.

Da es von heute nicht viel zu berichten gibt, will ich mal versuchen für mich und uns ein kleines Fazit zu ziehen.

Zuerstmal muss ich sagen, das es ein kleines Abenteuer war. Weit von zu Hause weg, teilweise nur eine Nacht an einem Ort, viel sehen … da hatte ich ein klein wenig Sorge, das Paul das mitmacht und das ihm das gefällt. Ich muss sagen … das Abenteuer hat wunderbar geklappt. Es wäre natürlich vermessen zu sagen, alles war super und toll, und wir haben uns immer super gut verstanden. Kann nicht klappen, dafür bin ich nun mal älter und teilweise auch Eltern oder zumindest Papa. Da gibt es hier und da Reibungspunkte und sei es nur zum Beispiel, ob es nun eine Cola oder einen Apfelsaft zum Abendessen gibt. Klar lässt man im Urlaub mehr durchgehen als gewöhnlich, ich hätte mich „damals“ auch gerne als Pa gehabt. Alles in allem hat alles bisher gut geklappt und es war gute Teamarbeit. Ohne großes Heimweh und ohne wirklichen Streß.

Wir sind knapp 2700 km gefahren. Hört sich erstmal viel an, ist aber gemessen an anderen Touren gar nichts. Wenn man das mal auf die Zeit verteilt, sind das 150 km/pro Tag. Das fahren anderen jeden Tag zur Arbeit. Und, ich kann es nicht oft genug erwähnen, es ist super entspannend hier zu fahren. Das ist mehr „fliessen“, als fahren. Tempomat rein, Lenkrad fest stellen und dahingleiten. Wir konnten uns jedenfalls viel dabei erzählen, wobei ich es in den paar Tagen nicht geschafft habe, Pauls Musikgeschmack dieser Tage von „Wavin‘ Flag“ und Shakira wegzubekommen. Hmmm… und die is ja auch schnuckelig. Mal so gesagt.

Zu Florida selbst … bin ich mir selbst noch nicht so ganz schlüssig. Ehrlich gesagt, ich finde die Landschaft sehr langweilig und eintönig. Es gibt mir hier zu wenig Abwechslung. Zu wenig spektakuläre Landschaften. Sehr viel grün. Zu wenig Berge. Landschaftlich bin ich eher enttäuscht, obwohl die Küsten schon schön sind, das große „Aber“ bleibt erstmal noch.

Das Wetter hat uns zum Glück, bis auf das eine, heftige Gewitter, nicht im Stich gelassen. Da hatte ich etwas mehr Sorge, weil wir grade zur Regenzeit/Hurricanzeit hier waren, das uns das schlimmer trifft. Es hat mal ’nen Schauer gegeben, der zwar kaum Abkühlung brachte, aber eben auch nicht weiter gestört hat. Was ebenso ausgeblieben ist… es gab keine! Myriaden von Mücken wie überall zu lesen war. Sei es im Internet, in Foren oder in Reiseführern. Mücken sind das große Problem in Florida um die Jahreszeit. Ich hab nicht eine gesehen. Dafür habe ich jetzt mit „Off IV“ das Mückenmittel schlechthin. Das soll die „Keule“ gegen die Viecher sein, und das hab ich gleich am ersten Tag besorgt. Nur … nicht einmal benutzt. Ha… das werd ich mal gegen unsere Mücken und Bremsen einsetzten. Zieht euch warm an, Jungs.

Zu den Unternehmungen bleibt nur zu sagen… Super und würden wir beide wieder machen. Sei es das paddeln Motorboot fahren, oder die Raketen oder die Parks. Paul erzählt immer noch von der Saturn V Rakete, und wäre am liebsten noch drei mal in den Bush Gardens gefahren. Die Mütze, die wir dort gekauft haben, geht praktisch nur noch zum schlafen ab. Er liebt die heiss und innig. Gestern Abend hatten wir erst befürchtet, das wir die verloren haben. Oh oh oh… da war Holland in Not. Tränen und schlimmste Vorwürfe hat der Kleine sich gemacht, wollte sich erst gar nicht beruhigen. Zum Glück haben wir sie im Zimmer gefunden. Glück gehabt. Sonst hätte es heute anstatt dem iPad eine Fahrt in den Bush Gardens gegeben.

Oftmals hatte ich zwar einen Plan, was wir unternehmen, war ja recht gut geplant … aber wir hatten Bruce immer im Gepäck und unser Motto „And in the morning we’ll make a plan“ wurde schon öfters so durchgezogen, und es gab nicht einen „verlorenen“ Tag.

Wenn ich Paul frage, was ihm am besten gefallen hat, kommt mal das, mal das. Ich glaub er muss das alles noch sacken lassen. Sehr gut hat ihm das Achterbahnfahren gefallen. Das könnte er jederzeit wieder machen, sagt er.

Mir hat am besten gefallen, wie Paul sich im Bush Gardens gefreut hat, als diese Achterbahn ihn nass gemacht hat. Er wusste nicht mal, das ich ihn aufnehme, und wenn ihr dabei gewesen wärt, wie er sich vor lachen und vor Freude fast weggeschmissen hätte… Soviel Freude und Lebenslaune… genial. Super schöne „Bilder“.

Soweit erstmal bis hierher …

Wir melden uns dann vielleicht von unterwegs nochmal, aber ganz bestimmt, wenn wir wieder zu Hause sind.

Anbei noch meine Lieblingsbilder so far…

Stay hard, stay hungry, stay alive if you can
And meet me us in a dream of this hard land

See ya.

2 thoughts on “Almost there …

  1. Ich hatte auf jeden Fall Spaß beim Lesen…wie gesagt, ich lass mich gerne adoptieren….*hihihi*…kleiner Nebeneffekt: Du würdest bald Opa….;o))

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