Sundays forecast … Thunder (II)

Einmal ein Rennen in Daytona sehen und dann sterben …


Welcome to Daytona Beach… ok, ich lebe noch, was wohl nicht allen gefallen wird, aber ich kann es halt nicht jedem Recht machen. Tut mir leid.

 

Viele, wenn ich nicht jeder, kennen meine Vorliebe für NASCAR Rennen. Die Autos, die Taktik, die Länge der Rennen etc. Einfach alles was dazu gehört ist, ist unvorstellbar geil. :) Wenn ich das mal so schreiben darf. So haben wir (GE und meine Kleinigkeit) am letzten WE das „Rennen der Rennen“ in Daytona besucht. Bezüglich Geschichte und Hintergründe möchte ich euch nicht länger langweilen, dass ist ja alles schon im Florida-Teil vom letzten Jahr nachzulesen. Wer mag, klickt einfach hier. Nur schade, dass zu dem Zeitpunkt als ich mit Paulchen hier war, kein Rennen stattgefunden hat. Aber so konnte Paul im Sommer wenigstens mal in der Victory Lane posen. :)

 

 

Zum Rennen selbst kann ich nur schreiben, dass es meine Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen hat. Mit knapp 200.000 Fans das Rennen zu sehen war ein echtes Highlight. Das Rennen ging über 200 Runden und hat auf den Kopf 4 Stunden gedauert. Mit Trevor Bayne hat es den jüngsten Sieger aller Zeiten gegeben. Am Samstag ist der Jung‘ 20 geworden und hat am Sonntag die gesamte Elite der Rennfahrer geschlagen. Sauberer Sieg und wohlverdient, da er das gesamte Rennen immer vorne mit dabei war, und nicht nur in der letzten Runde einen Push hatte. Glückwunsch dazu. Auch wenn ich es natürlich lieber gesehen hätte, wenn entweder Junior oder Tony Stewart das Rennen gewonnen hätten. Tony Stewart hatte aber keine Chance, sein Auto war leider nicht 100% konkurrenzfähig. Und Junior hat es in der vor-vor-letzten Runde zerrissen. Das führte zwar zu einem überaus spannenden „Green-White-Checkered“ FInale, aber nu konnte er nicht mehr gewinnen. Tja, dann das nächste Mal eben.

 

Zwei kleine Randgeschichten noch:

 

2nd LapIn 2011 hat sich der Todestag von Dale Earnhardt senior zum 10ten mal gejährt. Dale Earnhardt ist im Februar 2001 hier in Daytona, beim „Daytona 500“ ums Leben gekommen. Bei einem eigentlich ziemlich harmlosen Unfall in den letzten Runden des Rennens. RIP. DEs ist die meiste Zeit seiner Rennkariere in der NASCAR mit der Nummer 3 gefahren. Er war bei den Fans sehr angesehen und hatte mit die größte Fangemeinschaft. Zu seinen Ehren halten die Fans (meistens alle) in der jeweils dritten Runde eines NASCAR Rennens drei Finger in die Höhe. Alleine das mal zu sehen, hat schon was. Dieses Jahr wurden die Fans  von Seiten der Veranstalter zusätzlich gebeten, währen der dritten Runde zu schweigen und somit DEs zu ehren. Und glaubt’s mal … in der dritten Runde wurden die drei Finger gereckt und es war, bis auf das Dröhnen der Motoren, mucksmäuschenstill. Sogar die Announcer sind für eien Runde ruhig und man hört sie grad noch sagen „…it was ten years ago.“ Unglaublich und immer noch eine Gänsehautsituation. Schaut im Video links.

 

 

 

Die andere Randgeschichte und Begebenheit hatten wir mit „Doris, der Busfahrerin“. Bei 200.000 Besuchern bleibt es nicht aus, dass Parkplatz nur bedingt zur Verfügung steht, und man somit weit außerhalb von Daytona auf einem riesigen Feld parken muss. Keine große Sache, da die das mit dem Transport zum und vom Racetrack super drauf haben. Man stellt sich halt in eine lange Reihe, lernt ’ne Menge Amerikaner kennen, die natürlich alle Wurzeln in Deutschland haben ;), und wird dann mit Schulbussen zum Stadion transportiert. So ergab es sich nun, das wir auf der Hinfahrt in einen Bus stiegen, der von einer Frau gefahren wurde. In Anlehnung an „Forrest Gump“ hab ich sie gleich mal Doris getauft. ;) Am Racetrack angekommen haben wir beide uns artig bedankt und verabschiedet. Das muss irgendwie einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Vielleicht war es aber auch die Mütze von GE. Naja… jedenfalls, als wir nach dem Rennen wieder in der Schlange der Wartenden standen die zum Lot 7 mussten, wurde aus einem Schulbuss auf einmal heftig gewinkt. Es war Doris die uns wiedererkannt hat. Wir fanden das absolut lustig und cool. Leider sind wir dann mit ’nem anderen Bus gefahren, aber es zeigt mal wieder, wie klein die Welt ist.

 

 

„Boogity, boogity, boogity, let’s go racing boys!“

 

 

 


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