Ein Tag im Museum

Manhattan hat unzählige Museen. Mein absoluter Favorit ist immer noch das Naturkundemuseum. Das American Museum of Natural History deckt dabei auf 4 Stockwerken die komplette Geschichte der Menschheit ab. Von den ersten Menschen bis ins Weltraumzeitalter. Ein weiterer großer Bereich ist den Dinosauriern vorbehalten. Für einen Tag ist das alles eigentlich viel zu viel und man sollte, wenn man kann und Zeit hat, ruhig öfters hingehen. Im übrigen spielt der Film „Nachts im Museum“ mit Ben Stiller in dem Museum.

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Wir waren gut 4 Stunden dort und haben uns natürlich, wie könnte es anders sein, die meiste Zeit im 4ten Stock bei den Dinosauriern aufgehalten. :) Ich fand das nicht weiter schlimm, da ich in dem Museum schon ein paar Mal war und schon vieles, wenn auch bestimmt nicht alles, gesehen habe. Mit 16$, resp. 9$ für Kinder, ist der Einritt auch nicht groß der Rede wert und gut angelegt. Je nachdem, ob man sich eine der wechselnden Sonderausstellungen anschauen möchte, kosteten die Tickets geringfügig mehr. Allerdings sollte man früh da sein, da stets ein recht hohes Besucheraufkommen herrscht. So richtig leer hab ich es da noch nicht erlebt.

Kaum vorstellbar, wie alt manche Exponate sind, die dort ausgestellt werden. Der T-Rex hier ist so um die schlappe 65 Millionen Jahre alt. Kann sich eigentlich jemand vorstellen, wie alt das ist?

Als iPhonebesitzer kann man auf eine App zurückgreifen, mit der man gleich eine interaktive Karte auf sein Smartphone bekommt. Im ganzen Museum hat man Zugriff auf ein freies Wi-Fi Netz und kann so zum einen immer lokalisieren, wo man ist, und bekommt zum anderen kostenlos Hintergrundinformationen angezeigt. Kleiner Wermutstropfen: Eine richtige Kamera darf man nicht mit hineinnehmen. So stammen die Bilder vom iPhone und Pauls Kamera, der sehr eifrig fotografiert hat.

Da wir vorher noch im Central Park Zoo waren, verwundert es kaum, dass wir jetzt zwei neue Mitbewohner haben: „Private“, einen kleinen Pinguin und „Daniel“, einen Blauwal. Man möge aber drauf achten, „Daniel“ auch englisch auszusprechen. Ist ja ein Blauwal aus den USA und da spricht man „Daniel“ eben „Denn-jel“ aus. Englischunterricht ala Paul. :)

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One thought on “Ein Tag im Museum

  1. Um sich das Alter mal bildlich vorzustellen:
    Mal angenommen unsere Erde ist ca. 4,6 Millarden Jahre alt. Wenn man das als einen Weg darstellt, käme man bei dem entsprechenden Maßstab (eine Million Jahre entspricht einem Meter) auf 4,6 Kilometern. Somit sind die letzen 4000 Jahre unserer Geschichte grade mal die letzen vier Millimeter!
    Die Dinos wären dann „immerhin“ 65 Meter von dem „Heute“ entfernt.

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