Where the west begins

Hm, das ist schon fast alles, was es heute zu be- und zu schreiben gibt. Um von South Dakota in die Rocky Mountains zu kommen muss man irgendwie knapp 400 Meilen überbrücken. Somit war etwas mehr als der halbe Tag mit Fahrerei belegt. Und die war mehr als langweilig. Es ging zum größten Teil durch Nebraska. Und da gibt’s nix zu sehen. Die längste gerade Strecke war genau 54 Meilen lang. 54 Meilen keine Kurve. In der Ferne nur das schmale Band der Straße, links und rechts davon endlose Weiden. Tempomat auf 76 mph eingestellt und rollen lassen. Bloß kein Ärger mit einem der Highway Patrol Man. Die sind übel hier. Was man so hört.

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Das spannendste war noch ein Waldbrand den wir eine ganze Zeit lang rechts von uns in einigen Meilen Entfernung beobachten konnten. Die einzige Erhebung, die wir bis zu den Rocky Mountains hin zu sehen bekamen, waren die berühmten Felsen in Scottsbluff am gleichnamigen Monument. Das waren auch die ersten Berge, die die damaligen Pioniere auf dem Oregon Trail zu sehen bekamen, die durch den mittleren Westen von Kansas aus über Nebraska und Wyoming nach Oregon zogen. Nur das die mit ihren Planwagen ungleich langsamer vorankamen, als wir heute. Und die mussten sich zudem mit den Ogalala und den Sioux rumärgern. Weite Teile des westlichen Nebraska waren deren Stammesgebiet.

Ein sehr bedeutendener und bekannter Künstler hat ein ebenso bedeutendes Album mit Namen Nebraska erstellt. Dazu gab es heute für uns drei diesen Text:

Be careful driving through Nebraska…don’t give the Highway Patrolman a Reason to Believe that he needs to call a State Trooper. When you pass the Mansion on the Hill (it’s nearby My Father’s House), check out the Used Cars that Johnny 99 gets from Atlantic City and sells in his shop that’s Open all Night.

A million thanks for that. Nice one.

Wir kampieren heute am Fuße der Rocky Mountains in Colorado. Morgen geht es durch und über die Rockys und dann gibt es auch wieder mehr Bildmaterial. Man mag es kaum glauben, aber Yannicks Kamera blieb heute kalt.

Daher nur ein paar Impressionen von der Fahrt in den YAP – News. Viel Spaß.

One thought on “Where the west begins

  1. Das ist das einzige, was mich an den US genervt hat:
    Die Straße Meilenweit einfach nur gerade. Da hätte man so schön einfach aufs Gas drücken können, um die Distanz in der Hälfte der Zeit zurückzulegen. Durfte man aber nicht. Weil man sonst vermutlich gleich über den Haufen geschossen wird.

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