Der Weg ist das Ziel – Von Tropic zum Zion NP

… und weiter nach St. George.

Bevor es morgen nach Sin City geht, stand heute morgen erst noch mal der Bryce Canyon auf dem Programm. Nach einer ausgiebigen Wanderung auf dem Rim Walk, oberhalb des Canyons, ging es noch mal zum Bryce Point und zu den beiden Sunset, resp. Sunrise Points. Der einzige Unterschied sind aber nur die verschiedenen Blickwinkel in den Canyon.

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Der Bryce bietet zwar auch eine Vielzahl von Hikes in den Canyon, aber die haben wir aus diversen Gründen ausgelassen. Man sollte das Ganze auch nicht unterschätzen: Man befindet sich auf gut 2500 Metern Höhe und die Sonne entwickelt Ende Juli hohe Temperaturen. Auch wenn das Thermometer „nur“ 87°F anzeigt, fühlt sich das da oben schon recht warm an. Wenn man dann noch bedenkt, dass man auf einigen Hikes ein paar mehr Höhenmeter überwinden muss, überlegt man zwei Mal, ob man so eine Wanderung machen sollte. Wir zumindest entscheiden uns einstimmig dagegen. Auch von oben, mit einer Wanderung am Rim, kommt die besondere und bizarre Schönheit des Bryce zur Geltung.

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Vom Bryce geht es gegen Mittag Richtung Zion Nationalpark. Der Zion Nationalpark ist eine Art Slot Canyon. Also Felsen die von einem Fluss durchschnitten werden. Die Entstehung dieser Felsen hat einen typischen Verlauf; Witterung, Wasser, und Pflanzen tragen zum natürlichen “Verfall” eines Plateaus bei. Die schönsten Bilder dieses Parks entstehen in den so genannten Narrows, das sind Flüsse die von den engen Felswänden eingeschlossen sind. Auch im Zion NP gibt es einige dieser Stellen, wo der Virgin River enge Schluchten durchfließt. Wir verzichten auch hier auf weitere Wanderungen, denn sie finden zu 60% im Wasser statt: watend, gehend und schwimmend. Bei 104°F bestimmt eine nette Abkühlung, aber einige Sachen müssen wir halt auf einen späteren Zeitraum verschieben. Aber auch ohne die Wanderungen bietet der Zion NP viel fürs Auge und für Yans Kamera. Alleine der Weg von Osten kommend in den Park verschlägt einem die Sprache. Durch mehrere Tunnel, die teilweise nur je in eine Richtung befahren werden können, geht es talwärts. Yan konnte schon einige Bilder hochladen. Schnelles iNet sei Dank.

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Gegen späten Nachmittag erreichen wir St. George … und sind wieder zurück in der “Zivilisation”. In einer schönen amerikanischen Kleinstadt. Und das iNet im Motel scheint zurzeit keine Wünsche offen zu lassen.

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