Splash

„Und die letzten drei machen wir so kaputt.“

Splash_1Wollten wir immer schon mal machen. Platzende Wasserballons aufnehmen. Heute haben Paul und ich uns mal die Zeit genommen, das in die Tat umzusetzen. Alles was man braucht, ist ein lauschiger Oktoberabend mit Vollmond am Himmel (ok, weder der lauschige Oktoberabend noch der Vollmond ist jetzt wirklich ausschlaggebend, bringen aber eine tolle Stimmung), ein paar Stative, Ballons, Wasser in den Ballons, mindestens eine Knipskiste, einen Blitz und einen Akustikauslöser. Der Aufbau ist mehr oder weniger in den Bildern unten zu sehen.

Als Akustikauslöser haben wir das/den/die Triggertrap genommen. Zusammen mit einer Smartphone App kann man sowohl eine Kamera oder eben auch einen geeigneten Blitz auslösen. Sei es auf Bewegung, Erschütterung oder eben auf Geräusche. Das haben wir uns hier zunutze gemacht:

Die Kamera wird im Bulbmodus betrieben. Sprich: Ausgelöst macht die Kamera solange den Verschluss auf, bis der wieder geschlossen wird. Bei dieser Art der Fotografie, wo man nur einen Bruchteil einer Bewegung einfrieren möchte, kommt der „Auslöser“ praktisch vom Blitz. Und der war mit dem iPhone und der/die/das Triggertrap verbunden. Das Platzen des Ballons hat das akustische Signal ausgelöst, auf der/die/das Triggertrap reagiert hat. Die App hat dann den Blitz gezündet und somit das Bild belichtet. Ist ganz einfach, sollte man meinen. Allerdings sind doch einige mehr Versuche notwendig, um zumindest ein paar gute Bilder hinzubekommen. Wir hatten so um die 20 Ballons und es hat nicht immer geklappt. Die besten Bilder, in unterschiedlicher Bearbeitung, können unten begutachtet werden. Bei den letzen Auslösungen ist uns dann auch noch der Akku des Blitzes etwas schwach geworden. Die haben wir dann einfach mal so platzen lassen und das Ganze mit einer Slowmotion Funktion gefilmt. Sieht auch nicht schlecht aus, auch wenn wir damit jetzt keinen Oscar gewinnen werden. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht.

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Zuerst hatten wir geplant, die Ballons mit einer Nerf zum Platzen zu bringen. Einen dieser Pfeile mit einer spitzen Spitze (ok, runde Spitzen gibt’s wohl auch nicht) präpariert und den Ballon damit beschossen. Leider hat die Kraft der Nerf nicht ausgereicht, den Ballon zum Platzen zu bringen. Da musste dann der Assistent mit einem langen Holzspieß den Platzer spielen. Kusrioserweise musst er das mit eine aufgesetzten Sonnenbrille machen. „Ja, Hallo, wenn mir was ins Auge fliegt.“ Ok. Saftey first. Hoffentlich geht er jetzt nicht mit Sonnenbrille duschen. Ich werd das mal beobachten.

Hier noch die Bilder und das Minivideo.

[vimeo 108436652 w=600&h=400]

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