Musikexpress

Kennst Du das: Wenn Du lange im Meer schwimmen warst, und Abends einschlafen willst, und Du immer noch die Wellen spüren kannst? So wird mir das heute Abend gehen. Nur, ich war nicht im Meer.

IMG_1020Früher war … anders. Da war Kirmes 8 mal im Musikexpress in die Runde fahren. Wenn Du cool warst, hast Du nur die Rückwärtsfahrten mitgenommen. War einfach spaßiger. Wenn Du noch cooler warst, hast Du Dich hingekniet und bist rückwärts gefahren. Das war’s dann auch schon. Und … die Coolen haben immer hinten rechts gestanden. Aber das wisst ihr ja.

Heute ist … mehr. Alle Sinne werden ge- und leider auch nach 8 Stunden hier und da überreizt. Ohne 3 D Brillen und dabei gleichzeitig Wasser, Luft und Wärme an alle möglichen Stellen gesprüht zu bekommen, geht nichts mehr. Eigentlich wird man aber nur stationär hin und her geworfen. Man kommt sich vor, als wenn man 8 Stunden so einen elektrischen Bullen geritten hätte. Man meint zwar, sich tausende von Metern in einer Indoor Achterbahn bewegt zu haben, tatsächlich hat das Cart den eigentlichen Platz nie verlassen. Dein Kopf allerdings schon. Gleichzeitige Manipulation der Augen durch einen ablaufenden 3D Film in dem man sich befindet, plötzlichen Richtungswechseln nach oben, rechts, links und unten, oftmals alle gleichzeitig, wird Deinem Gehirn suggeriert, Du rast mit 250 Sachen eine 90 Grad Abfahrt hinunter. Dabei triffst Du dann „unten“ auf Waser und platsch, schiesst Dir eine Ladung Wasser ins Gesicht. Glaub mal, das ist sogar körperlich anstrengend. Aber auch lustig. Das erste Mal zumindest.

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Alle Fahrten und Shows aufzuzählen erspar ich euch mal. Wir haben sie alle gesehen und sind alles gefahren, was es so gibt. Bis auf die Fear Factor – Show. Die hat leider nicht in unseren Zeitablauf gepasst. War aber bestimmt auch nicht schlimm. Wir mussten, bis auf eine Ausnahme, nie mehr als 5-10 Minuten auf eine Fahrt warten. Dank dem Express-Pass hat man schnelleren und einfacheren Zugang zu den einzelnen Attraktionen. Ich war, wie gestern in Seaworld, erst etwas hin und her gerissen, ob sich die Ausgabe dafür lohnt. Da es diese Pässe leider nicht für’n Appel und’n Ei gibt. Hat sich aber absolut gelohnt. „Normale“ Wartezeiten betrugen zeitweise 80, 90 oder 110 Minuten. Anderthalb Stunden irgendwo in einer Warteschlange stehen? Ne, Danke. Das einizige Mal, dass wir in einer längeren Schlange standen, war bei „Harry Potter and the Escape from Gringotts.“ Da galt der Express-Pass nicht und wir brauchten gut 45 Minuten in der Warteschlange und noch mal 30 Minuten für das Erlebnis der Fahrt. War aber nicht weiter schlimm. Haben wir erst noch versucht, ein Konto bei der Gringotts-Bank zu eröffnen. Hat nicht geklappt, die nehmen kein Geld von Muggels. Tzzzzzzzz, war ja klar.

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Alles in allem hatten wir super viel Spass. Es war ein kurzweiliger, schneller Tag. Mit vielen „Ahhh’s“, „Ohhh’s“ und ein paar „Whheee’s“.

Aber … ich vermisse den Musikexpress. Und Rückwärtsfahrten. Und cool dabei sein. Wir sehen uns. Hinten rechts. Versprochen.

Da während der Fahrten keine Aufnahmen erlaubt und meistens auch kaum möglich waren nur ein paar Außenimpressionen in den heutigen News.

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