Must be 21

„Das ja ’ne Erwachsenenstadt.“

2015 07 11 004Jo. Da hat Paul mal Recht. Bei 34°C, die sich wie 39°C anfühlen, versuchen wir New Orleans, im Besonderen das French Quarter, zu erkunden. Das French Quarter ist praktisch die Altstadt von New Orleans und müsste/sollte eigentlich Spanish Quarter heißen. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Besitz von den Franzosen zu den Spaniern, bevor die Stadt an die USA verkauft wurde. Architektonisch weiß das French Quarter durchaus zu beeindrucken. Es erinnert hier und da etwas an die Architektur von Little Italy in Manhattan. Die schmiedeeisernen, oft reich verzierten Balkon- und Arkadengitter und die Feurertreppen sind typisch für die Altstadt, die sich vom Mississippi nach Norden erstreckt. Zentraler Punkt ist der Jackson Square. Benannt nach Andrew Jackson, der die Schalcht Battle of New Orleans im Unabhängigkeitskrieg gewinnen konnte. Das Dumme dabei: Die Info, dass der Unabhängigkeitskrieg längst durch war, erreichte New Orleans zu spät.

Das Dumme an unserer Exkursion durch das French Quarter: Ist nix für Kids. Ich konnte Paul leider nicht so für die Architektur begeistern und mal einen Zwischenstop in einem der zahlreichen Pubs / Lokale ging auch nicht. „Must be 21„, „No access under 21“ waren nur zwei der Schilder die an jeder Tür hingen. Das French Quarter ist eher ein Partystadtteil. Was bestimmt nicht schlecht ist, aber unsere Planung war anders. Ok, meine Planung war anders. Das es Abends hier unter Umständen etwas anders zugeht hatte ich einkalkuliert, aber das es hier um halb 12 morgens schon der Partybär tanzt, hatte ich nicht erwartet. Etwas enttäuscht war ich von der Bourbon Street. Hatte ich viele kleine Jazz Bars erwartet, wurden wir eher von Oben-Ohne-Bars und Stripclubs begrüßt. Hatte ich mir anders vorgestellt. Paulchen hatte aber ein paar gute Kommentare, die hier leider der Zensur zum Opfern fallen müssen. Aber irgendwie lernen die heute was anderes in der Schule, als das, was wir Alten mal gelernt haben. Oder Internet ist schuld. Oder Fernsehen. Oder Hardi. Oder so.

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Ganz nett waren zwei, drei Plattenläden und die an jeder Ecke vorhandenen Voodoo-Läden. Wenn es jemanden also demnächst im Rücken zwackt …

2015 07 11 003Bleistifte gab’s gleich daneben.

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