The Lady in Black

Too Tough To Tame

Football hat den Superbowl. Golf hat Augusta. NASCAR hat Darlington.

Älter als das Daytona 500, gehört das, auf dem Darlington Raceway ausgetragene, Southern 500 zu den vier prestigeträchtigsten Rennen im NASCAR. Die anderen beiden sind das Indianapolis 400 und das Coca Cola 600. Traditionell am Labor Day Wochenende ausgetragen, läutet das Rennen das Ende des Sommers und die Apfelernte ein. (Das wusste ich aber bis heute morgen auch nicht.)

Der Darlington Raceway gehört zu den anspruchsvolleren NASCAR Strecken. (Hm, hier frag ich mich oft, ob der geneigte Leser den Kopf schüttelt und sich einen grinst. „Anspruchsvoll? Mann, die fahren nur inne‘ Runde und auch nur Linkskurven.“) Die ersten beiden Kurven, der 1,3 Meilen langen Strecke, haben einen Radius von 600 Fuß mit 25° Banking. Die Kurven 3 und 4 haben dagegen mit 525 Fuß einen bedeutend kleineren Radius, was dazu führt, dass der Kurs ein eiförmiges Oval beschreibt, was für Ovalkurse unüblich ist und dementsprechend ist die Abstimmung der Autos herausfordernd. 

Der Darlington Raceway wird oftmals auch als „The Lady in Black“ bezeichnet, da die vor jedem Rennen weiß gestrichenen äußeren Begrenzungsmauern nach dem Rennen aufgrund der vielen Mauerkontakte an vielen Stellen überwiegend schwarz wird. Entsprechend hat sich auch die Bezeichnung „A Track Too Tough To Tame“ eingebürgert. 

Heute am späteren Nachmittag wurde das Xfinity Rennen gefahren, das Cup Rennen startet morgen Abend um 18 Uhr. Es ist das vorletzte Rennen, um sich als Gewinner einen Platz in den Play-off Rennen um die Meisterschaft zu ergattern. „Win and you’re in“. Dafür geht es in 367 Runden über 500 Meilen. Vielleicht gibt es ja ein ähnliches Finish wie 2003 zwischen Ricky Craven und Kurt Busch. 

Wird auf jeden Fall spannend. 

We got rock and roll music blasting off the T-top, 
Sha la la

Sha la la la la

Sha la la la la la la, hey eh

Sha la la

Sha la la la la

Sha la la la la la la“

– Bruce Springsteen, Darlington County –

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